TerraManager.
Terrarium management built for real-world use.
Eine Anwendung für Tierhaltung, die aus einem eigenen Alltagsproblem entstand und heute täglich im Einsatz ist. Die Android-App ist im Google Play Store veröffentlicht.
Aktueller Projektstand: Oktober 2026. Im gezeigten Testlauf wurde ein weiterer Test übersprungen.


Es begann mit einem konkreten Problem.
Bei wenigen Tieren reichen Notizen und das eigene Gedächtnis oft aus. Mit einem wachsenden Bestand wird es schwieriger: Welches Tier sitzt in welcher Box? Wann wurde zuletzt gefüttert? Was steht als Nächstes an?
TerraManager wurde um diese Abläufe herum entwickelt. Die Anwendung verbindet Tierdaten, Behälter, Fütterungen und Erinnerungen, damit die passenden Informationen im richtigen Moment verfügbar sind.
„The software was built around the environment it actually runs in.“
Box scannen. Kontext öffnen.
Ein QR-Code am Behälter führt zum passenden Datensatz. So wird aus dem physischen Objekt ein direkter Einstieg in die digitalen Abläufe.


1 Scan die richtige Box die richtigen Tiere die nächste Aktion
Im eigenen Einsatz sind die Labels meist etwa 10 × 10 mm groß. Auch 6 × 6 mm wurden mit der eigenen Druck- und Kameraumgebung erfolgreich getestet. Die Lesbarkeit hängt unter anderem von Druckqualität und Kamera ab.
QR-Codes können einzeln, gesammelt oder in einer druckfertigen Form ausgegeben werden.

Vom Datensatz aufs Etikett.
Die QR-Codes lassen sich aus TerraManager für den Druck ausgeben. Die digitalen Zuordnungen werden so Teil des tatsächlichen Arbeitsumfelds.
Scannen. Auswählen. Eintragen. Weiter.
Der Quick-Feeding-Workflow führt nach einem Box-Scan zu den aktuell zugeordneten Tieren. Die Fütterung lässt sich direkt dort dokumentieren, wo sie stattfindet.
Die Historie bleibt später abrufbar; Erinnerungen unterstützen wiederkehrende Aufgaben. Das reduziert Suchwege und macht Einträge auch Monate später nachvollziehbar.


Für die tägliche Betreuung gebaut.
Die Funktionen entstanden aus wiederkehrenden Aufgaben im eigenen Bestand und wurden im laufenden Einsatz weiterentwickelt.

Boxen im Blick
Terrarien und Aufzuchtboxen sind eindeutig erfasst und den darin gehaltenen Tieren zugeordnet.

Tiere & Erinnerungen
Tierdaten, Bilder und anstehende Fütterungen sind dort sichtbar, wo sie im Alltag gebraucht werden.

Details mit Kontext
Haltungsinformationen, Notizen und die Zuordnung zur Box bleiben an einem Ort nachvollziehbar.

Verlauf statt Gedächtnis
Fütterungen und weitere Ereignisse lassen sich dokumentieren und später wiederfinden.
Deine Tiere. Deine Daten.
Die eigenständige Nutzung von TerraManager benötigt kein Pflichtkonto. Die primäre Datenhaltung erfolgt lokal mit SQLite über Drift. Für diesen Standalone-Ablauf gibt es keine Werbung und kein Verhaltenstracking.
Backups lassen sich erstellen und wiederherstellen. Vor einer Wiederherstellung kann zusätzlich ein Safety Backup des bisherigen Datenbestands angelegt werden.
- Lokale Datenhaltung im Standalone-Betrieb
- Kein Pflichtkonto für die eigenständige Nutzung
- Backup, Restore und Safety Backup


Von einem Bestand zu Shared Care.
Wenn mehrere Personen mit denselben Daten arbeiten, unterstützt Shared Care gemeinsame Abläufe mit mehreren Benutzern, Rollen, zentralen Daten und nachvollziehbaren Änderungen.
Damit können Betreuung und Dokumentation auch über mehrere Geräte hinweg organisiert werden. Der eigenständige lokale Betrieb bleibt ein eigener Nutzungsweg.
Entwickelt als produktive Software.
TerraManager basiert auf Flutter und Dart. Die Qualitätssicherung ist Teil jeder Änderung: Formatierung, statische Analyse, Tests, Builds und Sicherheitsanalyse.


Tests bestanden
Aktueller Projektstand im Oktober 2026. Automatisierte Tests decken unter anderem Geschäftslogik, Datenverarbeitung, Oberflächen und typische Interaktionen ab.

Analyse vor der Ausführung
flutter analyze prüft den Quellcode auf Probleme wie Typfehler, ungültige Aufrufe und Verstöße gegen definierte Regeln. Der aktuelle Auszug zeigt „No issues found!“.

Von der Idee in den Play Store.
TerraManager ist im Google Play Store veröffentlicht. Aus einem Werkzeug für den eigenen Alltag ist damit ein öffentlich verfügbares Android-Produkt geworden.
Der Weg zur Veröffentlichung war für mich eine weitere Herausforderung. Neben der Entwicklung habe ich die Testphase, die Vorbereitung des Releases und die Präsentation der App im Store umgesetzt.
Damit konnte ich den gesamten Weg von der Produktidee über die technische Umsetzung bis zur Markteinführung durchlaufen. Diese Erfahrung ergänzt meine Fähigkeiten als Junior Developer um den Blick auf das Produkt und seine Nutzer.
In einem veröffentlichten Gastbeitrag auf Vogelspinner stelle ich die Entstehung, die Funktionen und den Alltagseinsatz von TerraManager vor. Damit gehört auch die verständliche Vorstellung des Produkts für die Terraristik-Community zu meiner Arbeit am Projekt.
- Idee & BedarfEin Problem aus der eigenen Tierhaltung verstehen.
- Entwicklung & QualitätFunktionen umsetzen und mit automatisierten Prüfungen absichern.
- Testphase & FeedbackDie Anwendung im Alltag und mit externen Testern erproben.
- Veröffentlichung & PräsentationDie Android-App im Google Play Store bereitstellen und vorstellen.
Der wichtigste Test findet im Einsatz statt.
TerraManager verwaltet aktuell mehr als 75 Terrarien und Boxen sowie über 55 einzeln erfasste Tiere im eigenen Bestand. Die QR-Codes befinden sich an den physischen Behältern; Fütterungen und Tierdaten werden im Alltag dokumentiert.
Zusätzlich wurde die Anwendung privat extern und in einem geschlossenen Google-Play-Test erprobt. Auch Mitarbeiter aus dem Zoofachhandel haben TerraManager getestet.
Rückmeldungen aus diesen Einsätzen fließen in die Weiterentwicklung ein.
- Eigener täglicher EinsatzDas Produkt löst den ursprünglichen Bedarf.
- Private externe TestsWeitere Geräte und Nutzungsweisen zeigen neue Fragen.
- Geschlossener Play-TestErprobung auf realen Geräten als Teil der Vorbereitung auf die Store-Veröffentlichung.
- Fachlicher Blick von außenRückmeldungen von Mitarbeitern aus dem Zoofachhandel.
Ein reales Problem wurde zu einem realen Produkt.
TerraManager zeigt, wie ich arbeite und dazulerne: ein Problem verstehen, eine Lösung bauen, automatisiert prüfen, veröffentlichen und mit Feedback verbessern. Als Junior Developer möchte ich diese Erfahrung von der Idee bis zur Markteinführung in ein Entwicklungsteam einbringen und an neuen Herausforderungen weiterwachsen.